25. April 2007
Die Tradition des Bonsai
Bonsai als harmonisches Abbild der Natur
Japaner neigen besonders gerne dazu, nur heimische Arten für ihr Bonsai zu verwenden. Insbesondere werden Kiefern, Azaleen und Ahorn als die traditionellen Bonsai-Bäume angesehen. In anderen Ländern ist man nicht so festgelegt und verwendet auch viele andere Baumarten als Bonsai Bäume. So wachsen auf der ganzen Welt unter den unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen Bonsai Bäume in voller Laubpracht auf.
Besonders in den letzten Jahrzehnten hat die Entwicklung des Bonsai erstaunliche Fortschritte gemacht. Die Bonsai Welt ist klein geworden, überall haben Menschen, ob in Asien, in Europa, in den Vereinigten Staaten und sogar in Grönland, Bonsai als ihr Hobby entdeckt. Inzwischen spiegelt sich in der Bonsai Kunst auch die grosse Vielfalt an Vorlieben und Eigenarten der unterschiedlichsten Länder und ihren Kulturen wider. Alle Bonsai-Techniken, wie die Aufzucht von Bäumen aus Samen oder Setzlingen, der Formgebung und das Verpflanzen entwickeln sich immer weiter.
Mit der richtigen Pflege können Bonsai-Bäume ohne weiteres mehrere hundert Jahre alt werden. Solche hoch geschätzten Exemplare werden von Generation zu Generation weitergegeben und wegen ihres Alters bewundert und verehrt. Das Älterwerden der Bonsai Bäume wird oftmals auch mit den Ereignissen im Leben derjenigen verbunden, die sich im Laufe der Jahrhunderte um sie gekümmert haben. Solche alten Bonsai sind von aussergewöhnlicher Schönheit. Beim Bonsai Baum steht jedoch das Alter nicht an erster Stelle, sondern die fürsorgliche Bonsai Pflege über Jahre hinweg und das Entwickeln des Wissens um den Baum. Am wichtigsten ist, dass ein Bonsai Baum seine gewünschte, künstlerische Wirkung erzeugen kann und im richtigen Verhältnis zum passenden Behälter aufwächst, damit er sich bei guter Gesundheit entwickeln kann.










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